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Kündigung des Arbeitsvertrags

Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Der Erhalt einer Kündigung ist für viele ein Schlag, selbst wenn man damit gerechnet hat. Denn ein sicherer Arbeitsplatz ist ein Stück Lebensqualität. Das Ende des Arbeitsverhältnisses bringt Unsicherheit. Weil nach Erhalt einer Kündigung viele Arbeitnehmer aus Unwissenheit Fehler machen, haben wir einige Informationen zu einem ersten Überblick zusammengestellt.

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Autor:  Rechtsanwalt Dr. Michael Thorn

10.8.2022

  • Die Kündigung beendet, im Gegensatz zum Aufhebungsvertrag, den beide Parteien unterschreiben müssen, das Arbeitsverhältnis durch eine einseitige Erklärung eines Vertragspartners.

  • Eine Kündigung ist formbedürftig. Das bedeutet, dass eine bestimmte Form zur Wirksamkeit eingehalten werden muss. Das Gesetz schreibt eine Originalunterschrift unter einem Dokument vor. Damit scheiden Fax, SMS und Email für eine Kündigung aus.

  • Die Kündigung ist empfangsbedürftig. Das bedeutet, dass die Kündigung zu ihrer Wirksamkeit der Gegenseite zugehen muss. Ein solcher Zugang liegt aber bereits vor, wenn üblicherweise mit Kenntnisnahme gerechnet werden kann. Zugang ist damit auch möglich bei Abwesenheit, z.B. während eines Urlaubs.

  • Nach Zugang einer Kündigung müssen Sie schnell handeln, weil mit dem Zugang die Klagefrist beginnt.

  • Häufig übersehen: Mitunter läuft zusätzlich eine äußerst kurze Frist zur Zurückweisung der Kündigung von nur wenigen Tagen. Diese Frist ist sehr wichtig, weil eine wirksame rechtzeitige Zurückweisung die Kündigung unwirksam macht. Ein starkes Verteidigungsmittel gegen eine Kündigung.

  • Das alles spricht dafür nach einer Kündigung sofort einen Anwalt zu fragen, was zu tun ist.

Was tun nach einer Kündigung?

Die Kündigung bedroht die wirtschaftliche Lebensgrundlage. Gleichzeitig kann die Kündigung zu einer hohen Abfindung führen. Das bedeutet, dass Sie rasch klären müssen, was zu tun ist. Die meisten Arbeitnehmer sind von der Lage selbst und deren rechtlichen Beurteilung überfordert. Nicht zu unterschätzen sind dabei die laufenden Fristen. Wir empfehlen daher jedem, der eine Kündigung erhält, möglichst schnell einen Anwalt für Arbeitsrecht zu kontaktieren und abklären zu lassen, ob es sich lohnt die Kündigung anzugreifen und etwa Aussicht auf eine Abfindung besteht.

Gekündigt? Wir helfen Ihnen!

Viele scheuen aus Angst vor den Kosten den Gang zum Anwalt. Dabei wird übersehen, dass es viel teurer ist, nicht zu wissen wie man sich richtig verhält und kostspielige Fehler zu machen. Damit Ihnen dies nicht passieren kann, bieten wir bei Kündigung einen kostenfreien Erstkontakt.


Konkret bedeutet das:

 

  • Sie rufen uns sofort nach Erhalt der Kündigung an.

  • Unsere Anwälte prüfen die Kündigung und Ihre Chancen auf Abfindung.

  • Sie entscheiden, ob Sie gegen die Kündigung vorgehen wollen.

  • Wenn Sie uns beauftragen, vertreten wir Sie gegen Ihren Arbeitgeber und setzen Ihre Rechte durch

Das Telefonat mit unseren Anwälten ist kostenfrei und verpflichtet Sie zu nichts. 

Rufen Sie uns einfach an.

 Wollen Sie wissen, woran Sie sind?

- Sofort & kostenfrei -

 

Wie wir Sie bei einer Kündigung beraten.

Viele unserer Mandanten waren noch nie bei einem Rechtsanwalt. Vielleicht ist es auch bei Ihnen das erste Mal. Um Sie vorab zu informieren, erläutern wir hier den Ablauf einer Beratung bei Kündigung.

Kontaktaufnahme direkt nach Kündigung

In den meisten Fällen kommt der erste Kontakt per Telefon zustande. Die meisten Anrufer finden unsere Kontaktdaten im Internet oder haben unsere Nummer von Kollegen oder Bekannten. Manche Mandanten melden sich direkt vom Arbeitsplatz, gleich nach Erhalt der Kündigung. Viele rufen auch am Feierabend von zu Hause aus an. Deshalb sind wir auch am Abend erreichbar.

Beim ersten telefonischen Kontakt, lassen wir uns den Sachverhalt schildern und stellen Fragen, um alles genau zu erfassen. Unterlagen sind erst einmal nicht nötig. Wenn wir genug in Erfahrunge gebracht haben, analysieren wir die Rechtslage und erläutern Ihnen unsere Einschätzung zu Ihren Aussichten erfolgreich gegen die Kündigung vorzugehen.

Wenn die Chancen ungünstig sind, sagen wir das offen und raten aus Kostengründen von einem weiteren Vorgehen ab. Wenn hingegen Ihre Aussichten günstig sind, d.h. die Kündigung erfolgreich und wirtschaftlich sinnvoll angreifbar ist, bieten wir Ihnen an Ihren Fall zu übernehmen und erläutern Ihnen den weiteren Ablauf und die Kosten.

Ihr Auftrag gegen die Kündigung tätig zu werden

Wenn Sie einen Auftrag erteilen, beginnen wir sofort mit der Arbeit. Das ist wichtig, weil es oft Situationen gibt, in denen sofort gehandelt werden muss, z.B. durch unverzügliche Zurückweisung der Kündigung. In den meisten Fällen muss eine Klage gegen die Kündigung eingereicht werden. Das kommt daher, dass selbst unwirksame Kündigungen als wirksam geltend, wenn die Klagefrist versäumt wird. Um das zu verhindern, ist eine Klage nötig.

 

Wir fertigen nach Ihren Angaben und mit Ihren Unterlagen die Klageschrift und reichen die Klage in Abstimmung mit Ihnen beim Arbeitsgericht ein. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, kümmern wir uns um die Deckungszusage. Sollten Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, sollte das für Sie kein Hindernis sein, weil bei aussichtsreichen Fällen - nur bei solchen reichen wir eine Klage ein - die Prozeßführung regelmäßig aus der zu erwartenden Abfindung finanziert werden kann.

Sie können spontan, ohne weitere Vorbereitung, zum Hörer greifen. Wir benötigen nur wenige Angaben von Ihnen, die Sie uns auch ohne Unterlagen geben können. Sie müssen auch nicht vorab bei der Rechtsschutzversicherung anrufen. Das übernehmen wir, falls nötig.

Rufen Sie einfach an. Dann sehen wir weiter.

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Nächster Schritt: Klageverfahren beim Arbeitsgericht

Wenn die Klage eingereicht ist, bestimmt der Richter einen Termin für eine Güteverhandlung beim Arbeitsgericht, meist in 2-4 Wochen nach Klageerhebung.

Das Verfahren beim Arbeitsgericht besteht quasi aus zwei Teilen: Der erste Teil ist die Güteverhandlung, in der versucht wird eine gütliche Einigung der Parteien zu erreichen. Bei deren Scheitern geht das Verfahren in den zweiten Teil über, der Kammerverhandlung , die durch Schriftsätze vorbereitet wird.

Um das Verfahren zeitlich abzukürzen, nehmen wir - wenn dies sinnvoll ist - bereits vor der Güteverhandlung Kontakt mit der Gegenseite auf, um Verhandlungen zu führen. Wenn diese erfolgreich verlaufen, können wir für Sie zu einem gerichtlichen Vergleich gelangen ohne einen Gerichtstermin.

Anderenfalls vertreten wir Sie in der Güteverhandlung vor Gericht. In der Regel gelingt es zu vermeiden, dass Sie dort persönlich erscheinen müssen. Aufgrund unserer guten Vorbereitung haben wir alle nötigen Informationen. Verschiedene Abläufe der Verhandlung haben wir mit Ihnen bereits vorab durchgespielt und besprochen. Auch weitere Fragen, wie z.B. die Zeugniserteilung, sind bereits vorab geklärt.

Bei Gericht sind wir in der Lage mit Ihnen telefonisch Kontakt aufzunehmen, um das Vorgehen zu besprechen, z.B. den Vergleichsinhalt vor dem endgültigen Abschluss. So haben Sie die Zügel jederzeit in der Hand. Häufig können wir nach der Güteverhandlung den Abschluss eines Vergleichs mitteilen.

Kann ich mir die Anwaltskosten leisten?

Zentrale Sorge von vielen Arbeitnehmers ist, ob sie sich die Anwaltskosten leisten können. Diese  Sorge ist durchaus  berechtigt, denn für die Anwaltstätigkeit fällt ein Honorar an.

Bei uns sind Sorgen unbegründet: Auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, weil wir Fälle nur annehmen und vor Gericht bringen, wenn wir wirklich gute Erfolgsaussichten sehen. Unsere Kanzlei nimmt grundsätzlich nur erfolgversprechende Fälle an. Hier deckt die zu erwartende Abfindung in der Regel die Anwaltskosten ab. Wir vertrauen selbstverständlich selbst auf unsere Prognose und verlangen deshalb von unseren Mandanten keinen Vorschuss für unsere Tätigkeit.

Lassen Sie sich also von Anwaltskosten nicht abhalten Ihren Fall professionell anzugehen und uns anzurufen!

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, brauchen Sie sich sowieso keine Gedanken über die Kosten zu machen, weil nahezu jede Rechtsschutzversicherung Arbeitsrechtsschutz abdeckt. Sie können uns direkt kontaktieren, denn wir klären die Deckungszusage direkt mit Ihrer Versicherung.

​Das Wichtigste bei Kündigung eines Arbeitsverhältnisses

​Ihr Arbeitsplatz ist die wirtschaftliche Grundlage Ihres Lebens. Wird Ihnen gekündigt, ist Ihre Lebensgrundlage bedroht. Bei Kündigung, Abmahnung oder Vorlage eines Aufhebungsvertrags benötigen Sie deshalb eine schnelle und fachmännische Beratung.


Die wenigsten wissen, dass sie einen guten gesetzlichen Schutz vor einer unberechtigten Kündigung haben. Das macht es Arbeitgebern schwer Kündigungen auszusprechen, die vor dem Arbeitsgericht Bestand haben. Deshalb besteht für viele Arbeitnehmer die Möglichkeit bei einer Kündigung erhebliche Abfindungen zu erlangen, die von einigen Monatsgehältern bis hin zu Jahresgehältern gehen. 

Voraussetzung ist aber stets, dass eine Kündigungsschutzklage wirksam und fristgemäß eingereicht wird. Es steht viel auf dem Spiel.

Wenn Sie wollen, helfen wir Ihnen.

  • Im Mittelpunkt steht bei einer unvermeidbaren Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Abfindung. Deren Höhe wird durch die Dauer Ihrer Beschäftigung und das Prozeßrisiko des Arbeitgebers bestimmt. Die Erlangung einer maximalen Abfindung setzt geschickte Verhandlungen voraus.

  • Wichtig ist die Vermeidung einer Sperrfrist, damit Sie volles Arbeitslosengeld erhalten.

  • Für die Sicherung Ihrer Zukunft sorgen wir durch ein optimiertes Zeugnis.
     

Viele Arbeitnehmer kennen ihre Rechte und Möglichkeiten nicht und verzichten auf erhebliche Vorteile und hohe Geldbeträge, obwohl sie meistens viel bessere Karten haben als der Arbeitgeber.

Machen Sie diesen Fehler nicht.

Rufen Sie uns an.

 

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Was Sie nach einer Kündigung tun sollten

Klagefrist beachten

Nach dem Zugang der Kündigung bei Ihnen, der auch in ihrer Abwesenheit und auch während Krankheit eintreten kann, haben Sie nur drei Wochen Zeit um eine Klage gegen die Kündigung, die sogenannte Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht zu erheben. Damit der Beginn auch später noch bestimmt werden kann, sollten Sie das Datum des Zugangs der Kündigung notieren und einen etwa vorhandenen Briefumschlag aufheben. Dann gibt es verläßliche Anhaltspunkte, um die Klagefrist zu berechnen. 

Mann bei der Arbeit

Kündigung fristgemäß zurückweisen 

Neben der Klagefrist läuft mitunter eine weitaus kürzere Frist, die häufig unbekannt ist: Die Frist zur Zurückweisung der Kündigung wegen Nichtvorlage der Originalvollmacht. Die Zurückweisung kommt in Betracht, wenn nicht der Arbeitgeber selbst - bei einer Gesellschaft zum Beispiel der allein zu Vertretung berechtigte Geschäftsführer - sondern eine andere Person die Kündigung unterzeichnet hat. In der Praxis ist das häufig der Fall. Dann müsste eine  Original-Vollmacht zusammen mit der Kündigung vorgelegt werden. Das übersehen aber viele Arbeitgeber. Die Kündigung ist unwirksam, aber nur wenn die Kündigung deswegen "unverzüglich" zurückgewiesen wird. Ist das bei Ihnen der Fall, können Sie die Kündigung zu Fall bringen. Versäumen Sie aber nicht die sehr kurze Frist: Die Rechtsprechung geht von einer Frist von wenigen Tagen, maximal einer Woche, aus. Hier ist also große Eile geboten. Deshalb sollten Sie sich sofort mit einem Anwalt in Verbindung setzen.

Nach der Kündigung arbeitssuchend melden

Sofort nach der Kündigung sollten Sie sich an die Arbeitsagentur wenden und arbeitssuchend melden. Dies ist eine gesetzliche Vorschrift. Anderenfalls riskieren Sie eine Kürzung Ihres Arbeitslosengeldes.

Sonderkündigungsschutz fristgemäß geltend machen

Wenn Sie eine Schwerbehinderung haben oder eine Schwangerschaft besteht, stehen Sie unter einem besonderen Kündigungsschutz. Dieser Kündigungsschutz wirkt zu Ihren Gunsten auch dann, wenn der Arbeitgeber bei der Kündigung davon keine Kenntnis hatte. Um sich diesen Vorteil zu erhalten, müssen Sie aber nach dem Erhalt der Kündigung dem Arbeitgeber den Sonderkündigungsschutz mitteilen. Hierfür gelten Fristen!

  • Gemäß § 17 Mutterschutzgesetz (MuSchG) ist die Kündigung während der Schwangerschaft unzulässig, wenn dem Arbeitgeber die Schwangerschaft bekannt ist oder innerhalb von 2 Wochen § 17 Abs. 1 Satz 1 MuSchG nach Erhalt der Kündigung mitgeteilt wird.

  • Entsprechend § 4 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz muss der Schwerbehinderte dem Arbeitgeber innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung mitteilen. Versäumt er dies, hat er sein Recht, sich auf die Schwerbehinderung zu berufen, verwirkt.

Schalten Sie direkt nach der Kündigung einen Anwalt ein

Ab Zugang der Kündigung läuft die Frist zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage von nur drei Wochen. Deshalb müssen Sie zügig entscheiden, wie es weitergehen soll. Ob Sie die Kündigung hinnehmen oder sich wehren wollen. Um das zu beurteilen, sind Spezialkenntnisse und Erfahrung im Arbeitsrecht nötig. Der Rat eines Fachanwalts für Arbeitsrecht ist dringend zu empfehlen.

Mancher schreckt davor zurück, weil Kosten entstehen können.

Bei uns besteht dieses Risiko nicht: Wir bieten Ihnen eine Ersteinschätzung kostenlosen Service. Jeder, der eine Kündigung erhalten hat, kann bei uns anrufen und erfährt von einem Anwalt für Arbeitsrecht sofort am Telefon unsere Einschätzung der Erfolgsaussichten. Kostenlos & unverbindlich.

FAQ zum Thema Kündigung

Was versteht man unter einer ordentlichen Kündigung?

Die ordentliche Kündigung ist eine einseitige Kündigungserklärung unter Einhaltung der gesetzlichen oder vereinbarten Kündigungsfrist. Die Angabe einer konkreten Frist oder eines Enddatums in der Kündigungserklärung ist nicht nötig. Es genügt, wenn zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt wird, weil damit der Beendigungstermin bestimmt werden kann. Die maßgebliche Frist ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag, einem anwendbaren Tarifvertrag oder gesetzlichen Vorschriften. Gilt das Kündigungsschutzgesetz, ist die ordentliche Kündigung nur aus betriebsbedingten, verhaltensbedingten oder personenbedingten Gründen möglich.

Was versteht man unter einer außerordentlichen Kündigung?

Die außerordentliche Kündigung, auch als fristlose Kündigung bezeichnet, hält keine Kündigungsfrist ein, sondern soll das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung beenden. Zu ihrer Wirksamkeit ist ein wichtiger Grund erforderlich. Gegen eine  außerordentliche Kündigung kann mit der Kündigungsschutzklage vorgegangen werden.

Wie kann ich mich gegen die Kündigung wehren?

Gegen eine Kündigung gibt es die Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht. Die Klage ist innerhalb von 3 Wochen seit Zugang der Kündigung einzureichen. Das gilt auch, wenn Unwirksamkeitsgründe außerhalb des Kündigungsschutzgesetzes angeführt werden. Bei Unwirksamkeit wegen Nichtbeachtung der Schriftform gibt es die allgemeine Feststellungsklage, für die keine Klagefrist gilt.

 

Wann bekomme ich bei einer Kündigung eine Abfindung?

Eine Kündigung löst grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Abfindung aus. Eine Abfindung wird in der Regel auf Basis einer gerichtlichen Vergleichsvereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nach einer Kündigungsschutzklage gezahlt. 

Kann während Krankheit oder Urlaub gekündigt werden?

Auch während einer Krankheit oder während des Urlaubs kann eine Kündigung wirksam ausgesprochen werden und wirksam beim Arbeitnehmer zugehen, z.B. bei Abwesenheit wegen Urlaub. Entscheidend ist, ob eine Kenntnisnahme der Kündigung unter gewöhnlichen Verhältnissen möglich gewesen wäre.

Ist eine Kündigung per sms, whatsapp oder E-Mail wirksam?

Bei der Kündigung im Arbeitsrecht muss die Schriftform des § 623 BGB eingehalten werden. Dies bedeutet, dass ein von Kündigenden im Original unterzeichnetes Kündigungsschreiben dem Empfänger zugehen muss. Eine sms, whatsapp-Nachricht oder E-Mail erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

 

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Nach einer Kündigung laufen kurze Fristen, teilweise von wenigen Tagen, die Sie nicht versäumen dürfen. Rufen Sie uns bitte sofort an. In einem Ersttelefonat erhalten Sie kostenlos eine Einschätzung Ihrer Chancen von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Wir helfen sofort.

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