Anwalt Arbeitsrecht München: Kündigungsschutzklage

Kündigungsschutzklage   ·  Kündigung   ·  Abfindung  

Das sollten Sie wissen.

ANWALT KÜNDIGUNGSSCHUTZKLAGE MÜNCHEN

KÜNDIGUNGSSCHUTZKLAGE Das Wichtigste.

Wenn Sie einen Anwalt zur Einreichung einer Kündigungsschutzklage in München suchen, sind Sie hier richtig. Wir vertreten Sie gerne vor dem Arbeitsgericht München, reichen fristgemäß für Sie Klage ein und führen alle Verhandlungen.

Die Klage gegen die Kündigung

 

Gegen die Kündigung wehrt man sich mit der Kündigungsschutzklage, die beim Arbeitsgericht einzureichen ist. In § 4 Kündigungsschutzgesetz ist geregelt, dass

 

"ein Arbeitnehmer, der geltend machen will, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist, innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht eine Klage auf Feststellung einreichen muss, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist."

Deshalb müssen Sie so rasch wie möglich klären, ob Sie sich gegen die Kündigung wehren möchten.

Das einzige Mittel hierzu ist diese Klage. Ob die Klageerhebung in Ihrem Fall sinnvoll ist oder nicht, erfahren Sie bei einem Anruf in unserer Kanzlei. Damit Anwaltskosten Sie von diesem wichtigen Schritt nicht abhalten, ist das Telefonat für einen Schnell-Check bei uns für Sie unverbindlich und kostenfrei

 

Nachfolgend einige Informationen zur Kündigungsschutzklage.

Kündigungsschutzklage

Die 8 wichtigsten Punkte zur Kündigungsschutzklage.

1. Soll ich Kündigungsschutzklage einreichen ?

 

Sinnvoll ist die Einreichung einer Kündigungsschutzklage, wenn sie sich gegen die Kündigung wehren wollen. Dies sollten Sie dann in Erwägung ziehen, wenn nach einer Prüfung der Kündigung davon auszugehen ist, dass die Kündigung unwirksam ist. Weil Sie als Arbeitnehmer üblicherweise nicht in der Lage sind diese Beurteilung selbst zu treffen, bieten wir Ihnen an in einem ersten Telefonat hierzu einer Einschätzung zu geben.

2. Soll ich mit dem Arbeitgeber noch mal über die Kündigung reden?

 

Grundsätzlich raten wir von solchen Diskussionen mit dem Arbeitgeber ab. Und beachten Sie bitte, dass jegliche Verhandlungen mit dem Arbeitgeber keinen Einfluss auf den Ablauf der Klagefrist haben. Während Sie Verhandlungen führen, läuft die Klagefrist weiter.

3.  Ist wirklich eine Klage gegen meinen Arbeitgeber notwendig?

 

Die Antwort ist leider eindeutig: Sie müssen klagen. Der Grund liegt darin, dass das Kündigungsschutzgesetz bestimmt, dass - mit nur wenigen Ausnahmen - eine Kündigung, gegen die man sich nicht mit einer Klage wehrt, als wirksam gilt. Deswegen muss Ihr Arbeitgeber nach einer Kündigung einfach nur drei Wochen warten. Wenn Sie bis dahin keine Klage eingereicht haben, kann er davon ausgehen, dass seine Kündigung, auch wenn sie eigentlich rechtswidrig ist und damit unwirksam wäre, trotzdem das Arbeitsverhältnis beendet hat.

 

4.  Wann soll ich die Klage einreichen?

 

Sie sollten nach Zugang der Kündigung keine Zeit verlieren. Ein Arbeitnehmer muss sich gegen eine Kündigung aktiv wehren durch eine fristgerechte  Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht. Der erste Schritt bei Erhalt einer Kündigung ist daher, dass man eine Einschätzung vornimmt, ob es sich lohnt gegen die Kündigung vorzugehen. Das sieht bei einer Kündigung in der Probezeit sicher anders aus als bei der Beendigung eines langfristigen Arbeitsverhältnisses. Deshalb sollen Sie nach Erhalt der Kündigung nicht unschlüssig warten. Spätestens 3 Wochen nach Zugang der Kündigung muss die Klage eingereicht sein. Wir empfehlen aber sich viel früher, nämlich sofort nach Erhalt der Kündigung mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen.  Denn häufig gibt es Konstellationen, in denen sofort eine Maßnahme nötig ist, zum Beispiel die Zurückweisung der Kündigung gemäß § 174 BGB. Ob das bei Ihnen der Fall ist, erfahren Sie von uns.

5. Welche Fristen muss ich beachten?

 

Sie dürfen die Klagefrist nicht versäumen. Die Klagefrist beträgt 3 Wochen und beginnt mit dem Zugang des Kündigungsschreibens. Wichtig ist für Sie zu wissen, dass ein Zugang der Kündigung auch erfolgen kann, ohne dass Sie die Kündigung persönlich bereits erhalten haben. Rechtlich gesehen reicht es aus, wenn die Kündigung so in Ihren Bereich gelangt ist, zum Beispiel Ihren Briefkasten, dass üblicherweise davon ausgegangen werden kann, dass Sie Kenntnis nehmen. Das führt dazu, dass ein Zugang der Kündigung auch möglich ist, wenn Sie gar nicht zu Hause sind, zum Beispiel im Urlaub. Wir empfehlen gleich nach Erhalt der Kündigung einen Anwalt zu kontaktieren, damit Sie eine korrekte Bestimmung der Klagefrist erhalten.

 

6. Läuft die Frist auch, wenn ich krank bin?

 

Das ist ein ganz wichtiger Punkt, denn häufig nehmen Arbeitnehmer an, dass während einer Krankheit nicht gekündigt werden kann. Das ist ein Irrtum. Auch während Ihrer Erkrankung kann Ihnen gegenüber wirksam eine Kündigung ausgesprochen werden und diese Kündigung auch zugehen. Die bedeutet, dass auch während Ihrer Erkrankung die Klagefrist zu laufen beginnt und Sie tätig werden müssen.

 

 

7.  Brauche ich einen Anwalt, um die Klage einzureichen?

 

Es wird Sie überraschen: Nein, Sie brauchen keinen Anwalt, um die Klage einzureichen. Beim Arbeitsgericht München gibt es sogar eine Stelle, die Rechtsantragsstelle, die Ihnen hilft selbst eine Klage einzureichen. Bei der Rechtsantragsstelle wird für sie eine Klage formuliert.

8. Soll ich das ohne Anwalt machen?

 

Auf keinen Fall. Aus mehreren Gründen: Die Klageeinreichung ist nur der erste Schritt. Die Sache entscheidet sich bei der Vertretung vor dem Arbeitsgericht. Das Arbeitsrecht ist ein relativ kompliziertes Rechtsgebiet,  so daß sie ohne entsprechende Kenntnisse vor Gericht schlechte Karten haben. Gehen Sie davon aus , dass Ihr Arbeitgeber anwaltlich beraten und vertreten ist.  Als Gegner haben Sie nicht nur Ihren Arbeitgeber, sondern auch dessen Anwalt. Nachdem es in der Kündigungsschutzklage letztlich um Ihre Abfindung geht, steht für Sie einiges auf dem Spiel. Hier sparen Sie an der falschen Stelle, wenn Sie ohne Anwalt aufttreten. Außerdem: Mit Ihrem Vorgesetzten oder Arbeitgeber stehen Ihnen in Verhandlungen und vor Gericht jene Personen gegenüber, von denen Sie jahrelang Anweisungen erhalten haben. In dieser Konstellation fällt es naturgemäß jedem schwer sich zu behaupten und auf Augenhöhe zu verhandeln.

 Was soll ich jetzt tun?

1. Rufen Sie uns an.

 

Die Frist zur Erhebung der Kündigungsschutzklage läuft ab Zugang der Kündigung. Sie müssen entscheiden werden, wie es weitergehen soll. Hierzu bieten wir eine Ersteinschätzung an. Kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie an und erfahren Sie mehr.

2. Melden Sie sich arbeitssuchend.

Nach der Kündigung müssen Sie sich bei  der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden. Sonst droht Ihnen die Kürzung des Arbeitslosengeldes.

3. Fristen beachten

Nach der Kündigung läuft nicht nur die Klagefrist von 3 Wochen, , sondern ggf. auch die Frist zur Zurückweisung der Kündigung. Dies muss unverzüglich erfolgen. Man geht man von einer Frist von wenigen Tagen aus.