Anwalt Arbeitsrecht München: Aufhebungsvertrag

Die 5 wichtigsten Punkte beim Aufhebungsvertrag.

Aufhebungsvertrag: Das sind die wichtigsten Punkte.

Um Ihnen einen ersten Überblick zu geben, haben wir für Sie die  5 wichtigsten Punkte beim Aufhebungsvertrag zusammengestellt.

Was ist eigentlich ein Aufhebungsvertrag?

Im Arbeitsrecht ist der Aufhebungsvertrag eine Alternative zur Kündigung. Anstatt sich im Streit mit einer Kündigung zu trennen, besteht die Möglichkeit dies einvernehmlich zu tun, eben mit einem Aufhebungsvertrag. Das hört sich erst einmal gut an. Aber es hat nicht nur Vorteile, sondern birgt auch erhebliche Nachteile: Mit Abschluss eines Aufhebungsvertrags verzichten sie auf Ihre gesetzlichen Kündigungsschutzrechte. Daher müssen Sie durch den Inhalt des Aufhebungsvertrags sicherstellen, dass Ihre Rechte gewahrt bleiben. Als Arbeitnehmer wird Ihnen üblicherweise vom Arbeitgeber ein Aufhebungsvertrag vorgelegt. Hier sollten Sie auf keinen Fall auf Ihren Arbeitgeber vertrauen, sondern den Entwurf von Anfang bis Ende anwaltlich prüfen lassen.

Grundregel: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Der Aufhebungsvertrag ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen Vertragspartnern. Lassen Sie sich deshalb nicht unter Druck setzen durch Fristsetzung oder Androhung einer Kündigung, wenn Sie nicht umgehend unterzeichnen. Indem der Arbeitgeber Ihnen einen Aufhebungsvertrag vorlegt, signalisiert er in der Regel damit bereits, dass er eine Kündigung eher vermeiden will. Prüfen Sie daher ohne Druck, ob Sie auf das Angebot unter Abwägung aller Vor- und Nachteile eingehen wollen.

Was ist der Unterschied zur Kündigung?

Der Aufhebungsvertrag ist ein Vertrag, setzt also von zwei Seiten eine Erklärung voraus. Die Kündigung ist dagegen eine einseitige Erklärung. Beiden ist gemeinsam, dass sie das Arbeitsverhältnis beenden. Und beide setzen Schriftform voraus.

im Gegensatz zur Kündigung ist beim Aufhebungsvertrag die Beachtung der Kündigungsfrist nicht notwendig.

Für den Arbeitnehmer ist ein entscheidender Nachteil , dass er beim Aufhebungsvertrag keinen Kündigungsschutz genießt, weil er durch den Vertrag darauf verzichtet. Daher muss er selbst darauf achten, dass seine Interessen gewahrt bleiben.

Die Folgen für das Arbeitsverhältnis

Bei der Kündigung sind die Rechtsfolgen eindeutig: Sobald die Kündigungsfrist abgelaufen ist, beendet die Kündigung das Arbeitsverhältnis automatisch. Beim Aufhebungsvertrag kommt es auf die vertragliche Regelung an. Die Parteien müssen keine Kündigungsfrist beachten und können daher den Zeitpunkt der Beendigung frei wählen. Als Arbeitnehmer sollten Sie darauf achten, dass die Kündigungsfrist eingehalten wird, damit nicht ein Ruhen Ihres Arbeitslosengeldanspruchs eintritt.

Welche Folgen hat das für mein Arbeitslosengeld?

Mit Abschluss des Aufhebungsvertrags durch Ihre Unterschrift führen Sie die darauf folgende Arbeitslosigkeit selbst herbei. Hierzu sind Sie als Arbeitnehmer nicht berechtigt, wenn nicht ein wichtiger Grund hierzu vorliegt. Daher löst ein Aufhebungsvertrag üblicherweise eine Sperrfrist von 12 Wochen aus, in denen Sie kein Arbeitslosengeld erhalten. 

Anwalt Arbeitsrecht München: Bewertung der Kanzlei für Arbeitsrecht von Frau Birgit Dargel

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