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ANWALT FÜR BETRIEBSBEDINGTE KÜNDIGUNG

Die betriebsbedingte Kündigung im Arbeitsrecht

Von einer betriebsbedingten Kündigung spricht man, wenn sachliche Gründe zu einer Entscheidung auf Arbeitgeberseite, der Unternehmerentscheidung, führen, die den Wegfall des Arbeitsplatzes zur Folge hat.

Diese Gründe können auf Umständen beruhen die außerhalb des Betriebs sind (beispielsweise Umsatzeinbußen, Wegfall von Aufträgen etc.) oder innerbetriebliche Ursachen haben (beispielsweise Organisationsentscheidungen, Umstrukturierung, Betriebsschließung etc.).

Die Unternehmensentscheidung muss im Zeitpunkt der Kündigung bereits getroffen worden sein. Ein häufiger Fehlerpunkt.

Neben dem betriebsbedingten Grund muss Ihr Arbeitgeber ferner die richtige Sozialauswahl gemäß § 1 Abs. 3 KSchG getroffen haben.

Dies bedeutet: Von mehreren vergleichbaren Arbeitnehmern darf nur der gekündigt werden, der die besten Sozialdaten hat, das heißt, der am wenigsten von der Kündigung getroffen wird.

Die Kriterien der Sozialauswahl sind abschließend, nämlich:

  • Dauer der Betriebszugehörigkeit,

  • Lebensalter,

  • bestehende Unterhaltspflichten und

  • eventuell eine vorliegende Schwerbehinderung.

 

Kündigt der Arbeitgeber dem falschen Arbeitnehmer, weil er die Sozialauswahl nicht beachtet hat, so ist die Kündigung unwirksam.

Hinzu kommt, dass der Arbeitgeber immer das mildeste Mittel wählen muss, d.h. Versetzung oder eine Änderungskündigung gehen der Beendigungskündigung vor.

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