Organisierter Schreibtisch

INFO-KOSTEN

Die Kosten im Arbeitsrecht

Die Kosten für ein arbeitsgerichtliches Verfahren setzen sich zusammen aus den Anwalts- und Gerichtskosten.

Bei arbeitsgerichtlichen Verfahren besteht die Besonderheit in der ersten Instanz, dass es keine Kostenerstattung gibt, d.h. der Verlierer bezahlt nur seinen eigenen, nicht aber den gegnerischen Rechtsanwalt und die Gerichtskosten.

Gerichtsgebühren fallen nicht an, wenn der Prozeß durch ei­nen Ver­gleich er­le­digt wird, was bei 90% der verhandelten Verfahren der Fall ist. Würde ein Urteil gesprochen, sind die vom Ar­beits­ge­richt er­ho­be­nen Gebühren weitaus  ge­rin­ger als beim Amts- und Land­ge­richt.

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Grund dieser Kostenregelung im Arbeitsgerichtsverfahren ist, dass sich Ar­beit­neh­mer meist auf der Kläger­sei­te be­fin­den und wegen des Arbeitnehmerschutzgedankens das Risiko der Kostentragungspflicht bei Unterliegen nicht zu ihren Lasten gehen soll.

Die Kosten einer anwaltlichen Vertretung im Arbeitsrecht sind nicht unerheblich , weil als Streitwert z.B. einer Kündigungsschutzklage ein Quartalsgehalt angesetzt wird, woraus sich die gesetzlichen Gebühren berechnen.

 

Wir empfehlen daher grundsätzlich jedem Arbeitnehmer rechtzeitig  eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, die die Kosten arbeitsrechtlicher Auseinandersetzungen dann trägt.

 

Allerdings können sich bei uns auch solche Arbeitnehmer beraten und bei einer Kündigung vertreten lassen, die keine Rechtsschutzversicherung haben. Wir führen eine Einschätzung der Chancen vor Übernahme eines Mandats durch, so dass sichergestellt ist, dass durch die zu erwartende Abfindung die Anwaltskosten in jedem Fall abgedeckt sind.