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ANWALT FÜR KÜNDIGUNGSCHUTZ

Kündigungsschutz im Arbeitsrecht - Anwalt Arbeitsrecht | DR. THORN Rechtsanwälte PartGmbB, Clemensstrasse 30, 80803 München

Kündigungsschutz : Ihr Schutz vor der Kündigung

Im Arbeitsrecht bieten Vorschriften zum Kündigungsschutz Arbeitnehmern Schutz vor einer unberechtigten Kündigung.

Wenn Sie einen Anwalt für Kündigungsschutz benötigen, weil Sie eine Kündigung erhalten haben, wählen Sie einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Unsere Anwälte prüfen gerne die Kündigung und informieren Sie über Ihre Aussichten sich erfolgreich gegen die Kündigung zu wehren. Ihre Chancen stehen prinzipiell gut:  Im Arbeitsrecht gibt es zugunsten von Arbeitnehmern das Kündigungsschutzgesetz (= KSchG). Ein Anwalt kann rasch aufklären, ob das Gesetz in Ihrem Fall Anwendung findet.

Ein Kündigungsschutz für alle Arbeitnehmer ergibt sich daraus, dass bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Fristen einzuhalten sind, sogenannte Kündigungsfristen. Außerhalb der Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes benötigt der Arbeitgeber keinen Grund für eine Kündigung.

Anders, wenn das Kündigungsschutzgesetz gilt. Dann sind für ordentliche Kündigungen nur ausgewählte Kündigungsgründe beachtlich. Verstöße haben zur Folge, dass die Kündigung rechtsunwirksam ist. Dies tritt aber nicht automatisch ein, sondern setzt die Erhebung einer Klage gegen die Kündigung, eine Kündigungsschutzklage, voraus.

 

Auf Ihren Wunsch können für Sie diese Klage beim zuständigen Arbeitsgericht, etwa in München, innerhalb der Klagefrist  von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung einreichen. Diese Frist muss beachtet werden. Anderenfalls gilt die Kündigung trotz Verletzung des KSchG als rechtswirksam. Wir empfehlen daher sofort nach einer Kündigung einen spezialisierten Anwalt zu kontaktieren.

Kündigungsschutz Arbeitsrecht - Anwalt Arbeitsrecht | DR. THORN Rechtsanwälte PartGmbB, Clemensstrasse 30, 80803 München

Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes

Das Kündigungsschutzgesetz hat für seine Anwendung einige Voraussetzungen:

 

  • Betriebsgröße: In dem Beschäftigungsbetrieb müssen mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt sein

  • Wartezeit: Der Arbeitnehmer muss eine Betriebszugehörigkeit von mehr als sechs Monaten in den Beschäftigungsbetrieb zurückgelegt haben

Betriebsgröße

Die Betriebsgröße ist wichtig, weil das Kündigungsschutzgesetz in Kleinbetrieben, d.h. Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern nicht gilt. Im Kleinbetrieb sind Arbeitnehmer weniger geschützt und der Arbeitgeber kann ohne das Vorliegen von Gründen kündigen. Bei Ermittlung der Anzahl der Mitarbeiter wird zwischen Vollzeitbeschäftigten, Teilzeitkräften, Auszubildenden und Praktikanten unterschieden.

Wartezeit

Das Kündigungsschutzgesetz sieht für den Beginn seiner Anwendung eine Wartezeit und sechs Monaten ab Begründung des Arbeitsverhältnisses vor. Zu beachten ist, dass die Wartezeit nach dem Kündigungsschutzgesetz etwas anderes ist als eine Probezeit. Eine Probezeit wird vereinbart, um die gesetzliche Kündigungsfrist zu verkürzen auf zwei Wochen. Bei der Wartezeit geht es hingegen nicht um die DAuer der Kündigungsfrist, sondern um den Beginn des allgemeinen Kündigungsschutzes, der zur Folge hat, dass eine ordentliche Kündigung das Vorliegen eines anerkannten Kündigungsgrundes voraussetzt.

Klagefrist des Kündigungsschutzgesetzes

Klagefrist gemäß § 4 KSchG

 

Wenn sich ein Arbeitnehmer erfolgreich gegen die Kündigung wehren will, muss er innerhalb von drei Wochen ab Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen.

Dies ist in § 4 KSchG geregelt: "Will ein Arbeitnehmer geltend machen, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist, so muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist."
Versäumt der Arbeitnehmer diese Frist, gilt auch eine an sich unwirksame Kündigung als wirksam.

 

Klagefrist unabhängig von der Geltung des Kündigungsschutzgesetzes

Besonders zu beachten ist, dass die Klagefrist auch dann gilt, wenn das Kündigungsschutzgesetz nicht zugunsten des Arbeitnehmers wirkt, etwa weil die Wartefrist von sechs Monaten noch nicht zurückgelegt ist oder es sich um einen Kleinbetrieb handelt, d.h. nicht mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt werden. Dies bedeutet, dass die Klagefrist gemäß § 4 KSchG auch dann zu beachten ist, wenn das Kündigungsschutzgesetz noch gar keine Anwendung findet. Kurz gesagt: die Klagefrist gilt für alle Arbeitgeberkündigungen.

Klagefrist ab Zugang der Kündigung

Die Klagefrist beginnt mit Zugang der Kündigung. Dabei ist zu beachten, dass Zugang nicht bedeutet, dass Sie die Kündigung in Händen halten müssen, sondern ein Zugang lediglich voraussetzt, dass üblicherweise mit einem Erhalt der Kündigung gerechnet werden kann. Das bedeutet, dass eine Kündigung auch dann als Ihnen zugegangen gilt, wenn Sie zum Beispiel im Urlaub sind.

 

Versäumung der Klagefrist

Wenn die Klagefrist versäumt wird, gibt es unter Umständen die Möglichkeit eine nachträgliche Zulassung der Klage bei Gericht zu erwirken. Dieses Verfahren ist in § 5 KSchG geregelt. Die nachträgliche Zulassung setzt voraus, dass der Arbeitnehmer trotz Anwendung der ihm nach Lage der Umstände zumutbaren Sorgfalt verhindert war, die Klage rechtzeitig zu erheben. Ein Antrag auf nachträgliche Zulassung ist lediglich innerhalb von 2 Wochen nach Wegfall des Hindernisses zulässig.

 

Sollten Sie die Klagefrist versäumt haben, empfehlen wir Ihnen sich sofort mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen, weil innerhalb einer Frist von nur zwei Wochen der Antrag auf nachträgliche Zulassung beim Gericht gestellt werden muss.

Zusammenfassung

Damit Sie keine Rechte verlieren und die Kündigung nicht wirksam und unangreifbar wird, muss deshalb innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht eingereicht werden. Deshalb sollten Sie bei Erhalt einer Kündigung sofort Rat bei einem Rechtsanwalt einholen und sich über Ihre Rechte und Erfolgsaussichten einer Klage beraten lassen. Setzen Sie sich sofort nach Kenntnis von der Kündigung mit einem Anwalt in Verbindung, da oft sogar sofort Maßnahmen, wie die unverzügliche Zurückweisung der Kündigung, getroffen werden müssen.

FAQ - Häufige Fragen zum Kündigungsschutz

1. Was ist Kündigungsschutz im Arbeitsrecht?

Kündigungsschutz bedeutet, dass gesetzliche Vorschriften die Beendigung eines Vertragsverhältnisses durch Kündigung erschweren. Im Arbeitsrecht ist Kündigungsschutz geregelt durch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Es schützt Arbeitnehmer vor einer ordentlichen Kündigung des Arbeitgebers, indem nur bestimmte Kündigungsgründe, nämlich betriebsbedingte, verhaltensbedingte und personenbedingte Gründe, anerkannt werden.

2. Welche Arten von Kündigungsschutz gibt es

Es gibt verschiedene Arten von Kündigungsschutz:

  • Ein Kündigungsschutz, der für alle Arbeitnehmer gilt und zum Beispiel durch die Regelung von Kündigungsfristen gewährt wird.

  • Der allgemeine Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz

  • Kündigungsschutz für besonders schutzbedürftige Personengruppen, der sogenannte Sonderkündigungsschutz

3. Wann hat ein Arbeitnehmer Kündigungsschutz?

Gemäß § 1 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz sind Voraussetzungen für die Anwendung, 
 

  • dass in dem Beschäftigungsbetrieb mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt sind

  • dass das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate ununterbrochen bestanden hat

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Anwalt für Kündigungsschutz

Oft gilt zugunsten eines Arbeitnehmers Kündigungsschutz gemäß dem Kündigungsschutzgesetz. Dieser muss allerdings aktiv und innerhalb der Klagefrist geltend gemacht werden durch Erhebung einer Klage gegen die Kündigung, der Kündigungsschutzklage. Lassen Sie sich von einem Anwalt beraten wie Sie sich wehren können. Mit einem Anwalt können Sie gegen eine Kündigung vorgehen oder eine lukrative Abfindung erlangen. Rufen Sie uns gleich nach Erhalt der Kündigung an.

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