Mehr Infos
 

KÜNDIGUNGSSCHUTZKLAGE MÜNCHEN

Die Kündigungsschutzklage

Wenn Sie eine Kündigung erhalten haben, muss es schnell gehen. Es läuft nicht nur die Frist zur Kündigungsschutzklage von 3 Wochen. Weitere Fristen, teilweise von wenigen Tagen, sind zu beachten. Deshalb sollten Sie nach Erhalt einer Kündigung sofort einen erfahrenen Anwalt kontaktieren. Sie fragen sich, ob sich der Aufwand lohnt? Eine berechtigte Frage. Was, wenn am Ende nur Kosten entstanden sind? Bei uns ist das quasi ausgeschlossen. Denn wir prüfen vorab, ob es sich finanziell für Sie lohnt gegen die Kündigung vorzugehen.

 

Die Vorprüfung erfolgt

  • sofort

  • telefonisch

  • unverbindlich

  • kostenfrei

 

Erst wenn Sie sich bei positivem Ergebnis zu einem Auftrag entschließen, kommt es zu einem Mandat. Dann vertreten wir Sie gerne vor dem Arbeitsgericht München, reichen fristgemäß Klage ein und führen für Sie alle Verhandlungen bis zu einem optimalen Abschluss.

Wenn Sie gerade eine Kündigung erhalten haben, sollten Sie nicht zögern und direkt zum Telefon greifen. Ihr Anruf ist uns jederzeit willkommen.

Kündigungsschutzklage: Was ist wichtig?

Warum Kündigungsschutzklage?

Abbildung: Eingang zum Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht in München

Gegen eine Kündigung muß bei Geltung des Kündigungsschutzgesetzes eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht innerhalb von 3 Wochen ab Zugang der Kündigng eingereicht werden. In § 4 Kündigungsschutzgesetz ist hierzu geregelt, dass

 

"ein Arbeitnehmer, der geltend machen will, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist, innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht eine Klage auf Feststellung einreichen muss, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist."

Deshalb müssen Sie nach Zugang einer Kündigung so rasch wie möglich klären, ob Sie betroffen sind und sich gegen die Kündigung wehren möchten.

 

Ob die Klageerhebung in Ihrem Fall sinnvoll ist oder nicht, erfahren Sie bei einem Anruf in unserer Kanzlei. Damit Anwaltskosten Sie von diesem wichtigen Schritt nicht abhalten, ist das Telefonat für einen Schnell-Check der Kündigung bei uns für Sie unverbindlich und kostenfrei.

Kündigungsschutzklage:
Wann sinnvoll?

Wenn sie sich gegen die Kündigung wehren wollen, müssen Sie eine Kündigungsschutzklage einreichen. Dies ist dann in Erwägung zu ziehen, wenn nach einer Prüfung der Rechtmäßigkeit der Kündigung überwiegend davon auszugehen ist, dass die Kündigung unwirksam ist. Weil Sie als Arbeitnehmer üblicherweise nicht in der Lage sind diese Beurteilung selbst zu treffen, bieten wir Ihnen an in einem ersten Telefonat hierzu einer Einschätzung zu geben.

Dieses Telefonat ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Soll ich mit dem Arbeitgeber reden?

Grundsätzlich raten wir von Diskussionen mit dem Arbeitgeber nach einer Kündigung ab. Zu groß ist die Gefahr, dass es dabei zum Streit bis hin zu weiteren Konflikten und zusätzlichen Kündigungen kommt. Die Kündigung ist ein Zeichen, dass der Arbeitgeber Sie loswerden möchte und nicht mehr mit Ihnen diskutieren will. Erfahrungsgemäß bringen Diskussionen nichts.

Wichtig ist zu wissen, dass Verhandlungen mit dem Arbeitgeber keinerlei Einfluss auf den Ablauf der Klagefrist haben. Während der Verhandlungen läuft die Klagefrist weiter. Manche Arbeitgeber nutzen die Unkenntnis aus und diskutieren mit dem Arbeitnehmer so lange bis seine Klagefrist abgelaufen ist.

Ist eine Klage wirklich nötig?

Die Antwort ist leider eindeutig: Sie müssen klagen. Der Grund liegt darin, dass das Kündigungsschutzgesetz bestimmt, dass - mit nur wenigen Ausnahmen - eine Kündigung, gegen die man sich nicht mit einer Klage wehrt, als wirksam gilt. Deswegen muss Ihr Arbeitgeber nach einer Kündigung einfach nur drei Wochen warten. Wenn Sie bis dahin keine Klage eingereicht haben, kann er davon ausgehen, dass seine Kündigung, auch wenn sie eigentlich rechtswidrig ist und damit unwirksam wäre, trotzdem das Arbeitsverhältnis beendet hat.

Wann ist die Klage einzureichen?

Sie sollten nach Zugang der Kündigung keine Zeit verlieren! Ein Arbeitnehmer muss sich gegen eine Kündigung aktiv wehren durch eine fristgerechte  Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht.
Der erste Schritt bei Erhalt einer Kündigung ist daher, dass man eine Einschätzung vornimmt, ob es sich lohnt gegen die Kündigung vorzugehen. Das sieht bei einer Kündigung in der Probezeit sicher anders aus als bei der Beendigung eines langfristigen Arbeitsverhältnisses.

Nach Erhalt der Kündigung sollten Sie nicht Zeit verstreichen lassen, denn spätestens 3 Wochen nach Zugang der Kündigung muss die Klage eingereicht sein. Wir empfehlen aber sich viel früher, nämlich sofort nach Erhalt der Kündigung, mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen.  Denn häufig gibt es Konstellationen, in denen sofort eine Maßnahme nötig ist, zum Beispiel die Zurückweisung der Kündigung gemäß § 174 BGB. Ob das bei Ihnen der Fall ist, erfahren Sie von uns in einem ersten kostenlosen Telefonat.

Welche Fristen muss ich beachten?

Zu beachten ist die Klagefrist von 3 Wochen. Sie dürfen diese Klagefrist nicht versäumen. Die Klagefrist beginnt mit dem Zugang des Kündigungsschreibens.

Wichtig ist für Sie zu wissen, dass ein Zugang der Kündigung auch erfolgen kann, ohne dass Sie die Kündigung persönlich bereits erhalten haben!

Rechtlich gesehen reicht es aus, wenn die Kündigung so in Ihren Bereich gelangt ist, zum Beispiel Ihren Briefkasten, dass üblicherweise davon ausgegangen werden kann, dass Sie Kenntnis nehmen.

Das führt in der Praxis dazu, dass ein Zugang der Kündigung auch möglich ist, wenn Sie gar nicht zu Hause sind, zum Beispiel im Urlaub. Wir empfehlen deshalb  gleich nach Erhalt der Kündigung einen Anwalt zu kontaktieren, damit Sie eine korrekte Bestimmung der Klagefrist erhalten.

Läuft die Frist auch bei Krankheit?

Das ist ein ganz wichtiger Punkt, denn viele Arbeitnehmer glauben irrtümlich, dass während einer Krankheit nicht gekündigt werden kann oder jedenfalls keine Frist beginnen kann. Das ist falsch.
Auch während Ihrer Erkrankung kann wirksam eine Kündigung ausgesprochen werden und diese Kündigung auch zugehen mit der Folge des Fristbeginns.

Das bedeutet, dass auch während Ihrer Erkrankung die Klagefrist zu laufen beginnt und Sie aktiv werden müssen. Am besten rufen Sie uns einfach an.

Brauche ich einen Anwalt zur Einreichung?

Es wird Sie vielleicht überraschen, aber Sie brauchen keinen Anwalt, um die Klage einzureichen. Beim Arbeitsgericht München gibt es sogar eine Stelle, die Rechtsantragsstelle, die Ihnen hilft selbst eine Klage einzureichen. Bei der Rechtsantragsstelle wird für Sie eine Klage formuliert.

Soll ich die Klage ohne Anwalt einreichen?

Hiervon ist abzuraten.  Aus mehreren Gründen:

 

  • Die Klageeinreichung ist nur der erste Schritt bei einem arbeitsgerichtlichen Verfahren. Danach kommen noch Güteverhandlung und ggf. ein Kammertermin. Ohne Anwalt sind Sie auf sich allein gestellt.

  • Ihre Sache entscheidet sich nicht bei Klageeinreichung, sondern bei der Vertretung vor dem Arbeitsgericht im Güteverfahren. Das Arbeitsrecht ist ein relativ kompliziertes Rechtsgebiet,  so daß Sie ohne entsprechende Kenntnisse vor Gericht schlechte Karten haben.

  • Sie müssen davon ausgehen, dass Ihr Arbeitgeber anwaltlich beraten und vertreten ist.  Zum Gegner haben Sie deshalb nicht nur Ihren Arbeitgeber, sondern auch dessen Anwalt.

  • Weil es in der Kündigungsschutzklage letztlich um Ihre Abfindung geht, steht für Sie finanziell einiges auf dem Spiel. Hier sparen Sie an der falschen Stelle, wenn Sie ohne Anwalt auftreten.

  • Außerdem: Mit Ihrem Vorgesetzten oder Arbeitgeber stehen Ihnen in Verhandlungen und vor Gericht die Personen gegenüber, von denen Sie jahrelang Anweisungen erhalten haben. In dieser Konstellation fällt es naturgemäß jedem schwer sich zu behaupten und auf Augenhöhe zu verhandeln.

 Was soll ich jetzt tun?

Beachten Sie die Fristen!

Am wichtigsten ist, dass Sie die Frist zur Klageerhebung beachten. Nach der Kündigung läuft aber nicht nur die Klagefrist von 3 Wochen, sondern ggf. auch die Frist zur Zurückweisung der Kündigung. Diese muss unverzüglich erfolgen. Man geht dabei man von einer Frist von wenigen Tagen aus.

Melden Sie sich arbeitssuchend!

Nach einer Kündigung müssen Sie sich bei  der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden. Sonst droht Ihnen die Kürzung des Arbeitslosengeldes.

Kontaktieren Sie einen Anwalt.

Die Frist zur Erhebung der Kündigungsschutzklage läuft ab Zugang der Kündigung. Sie müssen sich rasch entscheiden wie es weitergehen soll. Hierzu bieten wir eine Ersteinschätzung an. Kostenlos und unverbindlich.

Rufen Sie an und erfahren Sie mehr.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das könnte für Sie auch interessant sein 

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

 

Anwalt für Arbeitsrecht steht Ihnen bei im Arbeitsgerichts München

Klage bei Kündigung einreichen?

Eine Kündigung löst kurze Fristen aus, teilweise von wenigen Tagen. Rufen Sie deshalb sofort an. In einem Ersttelefonat erhalten Sie eine Einschätzung Ihrer Chancen von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Kostenlos & unverbindlich.